Summe der Vermögensgegenstände, die auf der linken Seite der Bilanz aufgeführt werden und die Mittelverwendung nachweisen; sie umfassen Anlage- und Umlaufvermögen sowie aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Summe der Finanzierungsmittel (Eigenkapital und Fremdkapital), die auf der rechten Seite der Bilanz aufgeführt werden und die Mittelherkunft nachweisen sowie passive Rechnungsabgrenzungsposten.

Der Haushaltsplan soll korrekte Daten enthalten. Die Gemeinden sind verpflichtet, bei der Errechnung bzw. Schätzung der voraussichtlichen Ausgaben und Einnahmen größte Sorgfalt walten zu lassen. Haushaltsansätze sollen also nicht nach Kriterien der politischen Optik gestaltet werden – ein Haushaltsgrundsatz, der allzuoft mißachtet wird…

Wirtschaftlichkeit heißt: Kosten und angestrebter Erfolg einer Maßnahme stehen in einem möglichst guten Verhältnis zueinander. Das heißt: Nicht immer ist die billige Variante auch die wirtschaftliche. Denn wenn sie ihr Ziel nicht erreicht, sind die geringeren Ausgaben in den Sand gesetzt. Das Prinzip der Sparsamkeit kommt erst dann ins Spiel, wenn zwei Varianten in etwa den gleichen Grad an Zielerreichung versprechen, aber unterschiedlich teuer sind. Kosten-Nutzen-Analysen, Folgekostenberechnungen, die Prüfung von Alternativen sollten zumindest bei größeren Investitionsvorhaben selbstverständlich sein, wenn der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit nicht nur rhetorisch gemeint ist.